Einführung
In dem hektischen modernen Leben fühlt man sich oft müde und unruhig. Wie die Alten sagten: „Ruhe stärkt den Geist“. Tatsächlich reichen einige einfache Bewegungen am Tag aus, um Körper und Geist in Balance und Wohlbefinden zu bringen. Die folgenden fünf Gewohnheiten, inspiriert von der chinesischen Gesundheitspflege, sind sanft und belastungslos und eignen sich für jeden.

Gewohnheit 1: Die Ohren am Morgen mit den Händen reiben, um den ganzen Körper mit Blut und Energie zu versorgen
Nachdem Sie morgens aufwachen, sollten Sie nicht gleich aufstehen, sondern zunächst im Bett sitzen bleiben und Ihre Handflächen schnell etwa 30 Mal an den Ohren reiben, bis sie warm werden. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird gesagt, dass „die Ohren der Ort sind, an dem alle Meridiane zusammenkommen“. Leichtes Reiben kann die Durchblutung des Gesichts und des Kopfes fördern, frisch und wach macht und dabei keine Kraft verbraucht. Es ist besonders geeignet für Menschen mit Blutmangel oder die nach dem Aufwachen benommen sind.
Gewohnheit 2: Am Nachmittag mit geschlossenen Augen ruhig sitzen, um die Gedanken zu sammeln
Am Nachmittag nimmt die Yang-Energie ab, was eine Zeit ist, in der Müdigkeit leichter Einzug hält. Finden Sie einen ruhigen Ort, schließen Sie die Augen, legen Sie die Hände natürlich auf die Knie und konzentrieren Sie sich 5 Minuten lang auf Ihr Atmen. Es ist nicht notwendig, „keine Gedanken“ zu haben, es reicht aus, das Ein- und Ausatmen zu spüren. Diese Gewohnheit kann Augenmüdigkeit lindern und die Arbeitsleistung am Nachmittag erhöhen.
Gewohnheit 3: Abends Füße in warmes Wasser tauchen, um Feuer zurückzuführen
Füllen Sie ein Bad mit etwa 40 Grad warmem Wasser, so dass die Knöchel bedeckt sind, und tauchen Sie die Füße 10 Minuten lang darin ein, bis Sie leicht schwitzen. Die Fußsohlen sind der Bereich mit den meisten Reflexzonen des menschlichen Körpers. Das warme Wasser kann nervöse Anspannung beruhigen und die Schlafqualität in der Nacht verbessern. Besonders geeignet für Menschen mit kalten Händen und Füßen oder unruhigen Gedanken.
Gewohnheit 4: Nach dem Essen langsam rückwärts gehen, um die Verdauung zu unterstützen
Nach dem Essen sollten Sie nicht sofort sitzen oder liegen, sondern können 10 Minuten lang langsam rückwärts gehen, mit verschränkten Händen. Dieser Vorgang kann sanft den Bauch massieren, die Darmbewegung fördern und Verstopfung vermeiden. Achten Sie darauf, eine ebene und ungehinderte Strecke zu wählen, die Bewegung zu verlangsamen und bequem und sicher zu bleiben.
Gewohnheit 5: Vor dem Schlafengehen den "Yongquan"-Punkt massieren, um Energie nach unten zu leiten
Bevor Sie schlafen, setzen Sie sich auf das Bett und drücken Sie mit dem Daumen vom vorderen Drittel des Fußsohls, dem "Yongquan"-Punkt, in Richtung Ferse 50 Mal leicht nach unten. Dieser Vorgang kann aufsteigende Hitze nach unten leiten, das Herz beruhigen und dazu beitragen, tiefer einzuschlafen. Nach ein paar Tagen wird man bemerken, dass die nächtlichen Träume weniger werden.
Zusammenfassung
Diese fünf kleinen Gewohnheiten benötigen keine Zeit und keine Anstrengung, aber sie entsprechen tiefgründig dem Grundprinzip der traditionellen chinesischen Gesundheitspflege, nämlich „mit der Zeit zu harmonisieren und die Blutzirkulation zu regulieren“. Wenn Sie diese in Ihren Alltag integrieren, merken Sie allmählich: Der Körper wird leichter, die Gedanken ruhiger und das Leben erhält mehr Ruhe und Nährstoffe.