Einleitung: Der Winter ist gekommen, der Körper benötigt „warme Nährstoffe“
Kalte Winde, kalte Hände und Füße sowie ein kühles Rücken- und Brustgebiet sind für viele Menschen im Winter ein Problem. Gemäß den vier Jahreszeiten ist der Winter die beste Zeit zum Regenerieren. Die Traditionelle Chinesische Medizin betrachtet den Winter als ideale Zeit zur Stärkung des Körpers. Durch die Auswahl saisonaler Zutaten kann man sanft den Körper stärken und so von innen nach außen die Yin-Energie erhöhen, die inneren Organe wärmen und den Körper dadurch natürlicher gegen die Kälte schützen. Im Folgenden stellen wir Ihnen fünf wärmende Lebensmittel des Winters vor, die einfach zu beschaffen sind und keine Nebenwirkungen haben.

1. Ingwer: Das erste Lebensmittel zur Abwehr von Kälte
Ingwer hat eine warme Natur und kann die Magenwärme vertreiben, Kälte beseitigen und die Blutzirkulation fördern. Im Winter kann man Ingwer in Wasser kochen oder in Gerichten verwenden, um das Gefühl von kalten Händen und Füßen effektiv zu verbessern. Zubereitung: 3–5 Scheiben Ingwer mit Zucker aufkochen, 10 Minuten ziehen lassen und morgens trinken. Hinweis: Nicht zu viel verwenden, bei Personen mit Hitze im Inneren sollten Sie vorsichtig sein.
2. Lammfleisch: Wärmendes Nahrungsmittel zur Stärkung der Nierenwärme
Lammfleisch ist ein klassisches wärmendes Fleisch im Winter, reich an hochwertigem Protein und Eisen, das Blut und Qi stärkt und die Fähigkeit zur Wärmebildung erhöht. Es eignet sich besonders für Menschen mit schwacher Kälteempfindlichkeit und Angst vor Kälte und Wind. Empfohlene Zubereitungsart: Lamm-Rettich-Suppe, mit etwas getrockneten Goji-Beeren und Angelika, etwa 1,5 Stunden kochen. Ein bis zwei Mal pro Woche genügt.
3. Longan (getrocknete Languste): Stärkung des Herzens und der Milz, Blut und Qi
Longan hat eine warme Natur und einen süßen Geschmack, wirkt auf Herz und Milz und kann Blut stärken, Geist beruhigen und die Gliedmaßen erwärmen. Im Winter kann man Longan zum Tee oder zur Suppe verwenden, was besonders für Menschen mit Schlaflosigkeit, Vergesslichkeit und kalten Händen und Füßen geeignet ist. Hinweis: Bei Diabetikern vorsichtig verwenden, maximal 5–10 Stücke pro Mal.
4. Dioscorea (Berglilie): „Sanfter Wärmekissen“ zur Stärkung der Milz
Dioscorea hat eine neutrale Natur, ist nicht heiß oder fettig und kann die Milz stärken, Qi erhöhen, die Lunge befeuchten und die Nieren festigen. Im Winter wird die Wärme der Milz oft geschädigt, daher ist es ratsam, Dioscorea in Suppen oder gekochtes Essen zu geben, um die Verdauung zu unterstützen und ausreichend Energie für die Körpertemperatur zu erzeugen. Empfohlen: Dioscorea-Millet-Suppe, die sanft den Magen stärkt.
5. Haselnüsse: Wärmende Nuss für die Nieren und Gehirn im Winter
Haselnüsse sehen wie das Gehirn aus, und die traditionelle chinesische Medizin glaubt, dass sie die Nieren stärken, die Samen festigen und die Lunge wärmen, um Atemnot zu lindern. Im Winter können Haselnüsse die Yin-Energie erhöhen und die Hüften und Knie stärken. Man sollte täglich 2–3 Stücke essen, entweder roh oder in Suppen. Hinweis: Sie haben einen hohen Fettgehalt, daher nicht übermäßig konsumieren.
Zusammenfassung: Mit dem Jahrzeit passen, den Winter warm genießen
Die Gesundheitspflege im Winter liegt im „Verstecken“ und „Wärmen“. Durch die Wahl dieser fünf saisonalen Zutaten – Ingwer, Lammfleisch, Longan, Dioscorea und Haselnüsse – und deren tägliche Zubereitung kann man den Körper sanft regulieren und so die Balance der inneren Organe und die Widerstandsfähigkeit gegen Kälte verbessern. Bitte wählen Sie entsprechend Ihrem individuellen Zustand aus und konsultieren Sie bei besonderen Erkrankungen einen Arzt. Ich wünsche Ihnen, dass Sie von Kopf bis Fuß warm und gemütlich durch den Winter kommen.