Der Herbstwind beginnt, die Trockenheit kommt – Wie geht es deinem Körper?
Mit dem Rückgang der feuchten Hitze des Sommers ist das klare und frische Wetter des Herbstes zwar erfrischend, doch viele Menschen beginnen sich mit trockenen Lippen, gespannter Haut und trockenem Husten zu fühlen – dies nennt die traditionelle chinesische Medizin „Herbsttrockenheit“. Der Herbst steht für das Sammeln, wodurch die Feuchtigkeit in der Luft abnimmt und die Trockenheit besonders die Lunge schädigt. In dieser Zeit ist es entscheidend, sich an die saisonalen Veränderungen anzupassen und durch eine Ernährung, die Feuchtigkeit spendet und die Lunge beruhigt, den Herbst sicher zu überstehen.
Apfel: Das „natürliche Balsam“ zur Beruhigung der Lunge und Behebung von Trockenheit

Der Apfel hat eine kühle Natur und einen süß-säuerlichen Geschmack, wirkt auf die Lunge und den Magen, und ist die erste Wahl zur Behebung von Herbsttrockenheit. Er ist reich an Wasser und Vitaminen und kann effektiv Halsschmerzen und trockenen Husten lindern. Empfohlen wird, ihn roh zu essen oder zu kochen: Nimm einen Schneeweißapfel, entferne den Kern und schneide ihn in Stücke, füge etwas Zucker und Wasser hinzu und koch ihn bei schwacher Hitze etwa 20 Minuten lang, um die beste Wirkung zu erzielen. Beachte jedoch, dass Menschen mit einem schwachen Magen und kaltem Bauch nicht zu viel rohen Apfel essen sollten, sondern ihn lieber gekocht verzehren.
Chinesischer Pilz (Tremella): Das „Volkspfauen“ zur Feuchtigkeitsversorgung und Stärkung der Lunge
Der Chinesische Pilz wird als „Volkspfauen“ bezeichnet, da er reich an Kollagen und verschiedenen Aminosäuren ist und Feuchtigkeit spendet sowie die Lunge stärkt und Durst stillt. Ein häufiger Konsum von Chinesischen Pilzsuppe kann auch bei trockener Haut und Verstopfung helfen. Die Zubereitung ist einfach: Den Pilz vorher einweichen und in kleine Stücke zerkleinern, dann mit getrockneten Jujubens und Goji-Beeren in einen Topf geben, ausreichend Wasser hinzufügen, aufkochen und bei schwacher Hitze 40 Minuten köcheln lassen, bis die Suppe dickflüssig ist. Am Ende etwas Zucker hinzufügen. Es wird empfohlen, diese Suppe 2–3 Mal pro Woche zu essen.
Zwiebelblume: Beruhigung des Herzens, Schlafverbesserung und Feuchtigkeitsversorgung der Lunge

Die Zwiebelblume hat eine leicht kühle Natur und wirkt auf das Herz und die Lunge. Sie kann sowohl die Lunge befeuchten und Husten stillen als auch das Herz beruhigen und Schlaf stören. Besonders geeignet für Schlafstörungen und Unruhe, die durch Herbsttrockenheit verursacht werden. Empfohlen wird Zwiebelblumenporridge: Nimm 50 Gramm Reis und 30 Gramm frische Zwiebelblumen (bei getrockneten Zwiebelblumen die Menge halbieren), wasche sie und koch sie zusammen zu Porridge, du kannst etwas Honig hinzufügen, um den Geschmack zu verbessern. Beachte jedoch, dass Menschen mit Husten aufgrund von Windkälte vorsichtig sein sollten.
Konjakwurzel: Stärkung des Magens und der Lunge, sanfte Nährung

Die Konjakwurzel hat eine neutrale Natur und einen süßen Geschmack, wirkt auf den Magen, die Lunge und die Niere, und ist eine gute Wahl für eine sanfte Nährung im Herbst. Sie kann sowohl den Magen stärken und den Magen beruhigen als auch Säfte bilden und die Lunge stärken, besonders geeignet für Menschen mit geschwächtem Magen und Bedarf an Feuchtigkeitsversorgung der Lunge. Sie kann entweder gebraten oder gekocht werden: Schneide die Konjakwurzel, entferne die Schale und schneide sie in Scheiben, brate sie mit Pilzen und Karotten an, das Gericht ist frisch und lecker; alternativ kann sie mit Hühnerknochen gekocht werden, wobei die Brühe aromatisch und lecker ist.
Zusammenfassung
Die Gesundheitspflege im Herbst liegt im „Feuchthalten“. Neben dem Verzehr der oben genannten Zutaten solltest du auch darauf achten, viel warmes Wasser zu trinken, die Feuchtigkeit in deinem Zuhause zu halten und früh ins Bett zu gehen und früh aufzustehen. Um dich an die natürlichen Gesetze anzupassen und deinen Körper auf sanfte Weise zu pflegen, kannst du den ganzen Herbst über frisch und angenehm bleiben. Merke dir: Gesundheit liegt nicht in einem Moment, sondern in Gewohnheiten, die sich tag für Tag aufbauen.